Mit „Sago“ ist eine Schublade am Kuchenbuffet von Stählins Elternhaus beschriftet gewesen, neben den Fächern „Salz“, „Zucker“ und „Graupen“. Freilich war Sago, das Mark der Sagopalme, nicht mehr gebräuchlich – folglich hat das entsprechende Fach als Sammelplatz für alles Unbehauste gedient: Gummiringe, Bleistiftstummel, Reißnägel haben sich dort eingefunden. Analog, so erläuterte Stählin, verhalte es sich mit dem Begriff „Kleinkunst“ – er umfasst Jongleure, Artisten, Pantomimen und Kabarettdichter. Teilnehmer der ersten Stählin-Seminare bestimmten daraufhin: Unsere Schule heißt „SAGO“.